Interessante Artikel für Eltern

Verschiedene Varianten von Spielburgen

Vor einiger Zeit hatte ich mit Spielburgen für den Kindergarten zu tun und mir dazu einige Informationen zusammengestellt. Daraus ist nun diese kleine Übersicht entstanden.

Spielhäuser sind etwas ganz besonderes für den Gruppenraum in der Kita. Die Kindergartenkinder sind allein durch das Aussehen von den hohen Holz-Spielburgen fasziniert. Während sonst immer alles am Fußboden oder am Tisch gemacht wird, gibt es hier auf einmal auch ein weiteres Stockwerk zu erkunden.


Durch eine Spielburg wird das Vorstellungsvermögen der Kleinen angeregt. Bei eingebundenen Kaufläden kann man super Einkaufen spielen. Das Sozialverhalten und die Sprache wird durch diese Rollenspiele ganz einfach geschult. Schon ist man Ritter in einem Turm, ein Räuber oder ein Seemann auf hoher See!


Durch die vielen unterschiedlichen Bauweisen und Größen kann eine Spielburg in jedem Spielzimmer Platz haben. Die Krabbelburgen stehen selbst oder werden an der Wand befestigt. Es gibt kleine Mini-Spielburgen für die Kinder unter 3 Jahren und schon richtig hohe Burgen für die älteren Kinder.


Kleinere Spielburgen für Krippen haben eine Podesthöhe von ungefähr 80 - 90 cm, große Spielburgen für Kindergärten eine Podesthöhe von ungefähr 120-130 cm. Bei den kleineren Krabbelburgen geht es im unteren Stockwerk hauptsächlich um die Nutzbarkeit zum Krabbeln, Kuscheln und Versteckenspielen während bei den Spielhäusern für die Kindergartenkinder das untere Geschoss auch hoch genug zum Stehen ist. Deshalb sind die höheren Spielburgen im Erdgeschoss auch sehr häufig mit Rollenspielelementen wie Puppentheater oder ähnlichem ausgestattet. Die Gesamthöhe der Spielburg für Kleinkinder beträgt etwa 150-200 cm, die Spielburgen für Kindergärten sind mindestens 240 cm hoch, meistens sogar um die 280 cm.


Die Holz-Spielhäuser für die Krippenkinder haben eine niedrigere Podesthöhe als die für die Kinder über 3 Jahre. Hier kann man je nach Aufbau der Spielburg auf der unteren Ebene rein- oder durchgehen, eine Höhle bauen, sich verstecken oder einfach mal gemütlich kuscheln.
Rauf zum zweiten Stock geht es gewöhnlich über eine Treppe, ein paar Holz-Spielhäuser sind sogar mit Kletterwänden ausgestattet. Und runter geht’s vielleicht mit einer Rutsche. Dann muss man nicht mal warten bis man in den Garten darf um richtigen Rutschspaß zu genießen.


Optional kann der Obergeschoss-Boden mit einem robusten Teppich belegt werden. Dadurch wird das Spielen noch komfortabler. Die Rahmenteile der Wandplatten sind in sehr vielen verschiedenen Farben herstellbar. Wem die Standardausführung z. B. in Buche zu eintönig ist, der kann damit die Optik sehr gut auflockern.


Üblicherweise werden die Spielburgen Häuser nach den Sicherheitsvorschriften der LGA angefertigt und am Bestimmungsort zusammengebaut. Das verwendete Material ist massives Holz bei der tragenden Konstruktion mit robusten MDF-Dekor-Platten bei den Seitenteilen. Die Brüstungen im oberen Stockwerk sind hoch genug, dass niemand herunterstürzen kann.

14.9.13 23:56

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen